Was haben die
gemeinsam?

Leserbriefe / 19.06.2022 • 17:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

S18 und Projekt Rhesi: Einen massiven Bodenverbrauch, die Realisierbarkeit in zig Jahren (wenn überhaupt) und die enormen Kosten. Egon Troy schreibt im Leserbrief am 13. 6. 2022 in den VN: „Egal, wie man diese Autobahnverbindung auch behübscht, sie ist an dieser Stelle weder zeitgemäß noch realisierbar.“ So ist es auch mit dem Projekt Rhesi. Wie bei der Plandarstellung der S18-CP-Variante, so wird auch beim Rhesi-Projekt mit schönen Visualisierungen und Plakaten Sand in die Augen der Bevölkerung gestreut. „Kampf um Gletscher verloren . . . ohne Gletscher würden die Flüsse nämlich weniger Wasser führen“ (VN 22. 5. 2022): Wenn das Eidgenössische Bundesamt für Umwelt – BAFU – von einem geschätzten HQ300 mit einem Abfluss 2865 m3/s spricht, alle zwei Jahre mit Niedrigwasserwahrscheinlichkeiten von 97 m3/s Abfluss ausgeht, ist es dann noch zeitgemäß, beim Projekt Rhesi an der massiven Grün- und Waldflächen-Vernichtung festzuhalten? Unsere Nachkommen werden wohl auch eine Meldung über einen Baustart veröffentlichen, wie in den VN am 7. März dieses Jahres zu lesen war: „Kiesplatz am See soll begrünt werden . . . es war einfach zu heiß . . .
Für Schatten sollen künftig Bäume sorgen“, nur dann mit den Worten: „Kiesplätze im Rheinbett werden begrünt und für Schatten werden Bäume gepflanzt“.

Norbert Bolter, Koblach