Kleine Anmerkung

Leserbriefe / 21.06.2022 • 18:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Interview mit Christian Beer (VN vom 18.6.22):

Christian Beer, Gründer und Inhaber der Firma Heron beschwert sich über die derzeitigen Krisen und die dazugehörigen Begleiterscheinungen. Energiewandel zu früh. Zuerst Energiekrise lösen. Die Klimapolitik ist verantwortungslos und populistisch. Und natürlich Steuern. Offensichtlich sei der Fantasie keine Grenzen gesetzt um das Kreieren noch perfideren Steuern. Genau mit den Steuern, mit dem der Staat die Coronahilfen und das Kurzarbeitsgeld an die Wirtschaft ausbezahlt hat, Herr Beer, ich habe keine patente und schnelle Lösung für die Energiewende und den Klimawandel. Aber eine Anregung was die Steuern betrifft, hätte ich. Sie und ihre Freunde der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung könnten sich österreichweit und auf europäischer Ebene dafür einsetzen, damit Steuervermeidung, Steuerflucht und Geldwäsche ein Ende haben. Denn da ist die Fantasie auch grenzenlos, Steuergeld, das hier gebraucht wird, in Steueroasen verschwinden zu lassen. Die Steuern zu zahlen, wie Ihre Mitarbeiter oder die alleinerziehende Mutter an der Supermarktkassa. Ich weiß nicht, ob wir die derzeitigen Krisen so lösen werden, aber wir hätten das Geld dazu, es wenigstens zu versuchen. Wenn Sie Einfluss besitzen, bringen Sie ihn zur Geltung.

Klaus Islitzer,

Fußach