Ukrainekrieg – Wunschdenken

Leserbriefe / 27.06.2022 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bezüglich Ukraine bin ich überzeugt, dass dzt. keine Verhandlungen den Krieg beenden, bevor Herr Putin seine Ziele – die Ukraine als eigenständigen Staat zu vernichten – erreicht hat. Dafür musste er schon Tausende Tote, Verletzte und Kriegsmaterial (Raketen, Panzer, Schiffe) opfern und kann schon deshalb nicht mehr aufgeben. Am Ende wird nicht nur eine militärische und diplomatische Entscheidung, sondern auch, nach einer vorangegangenen Krise, ein Wirtschaftskrieg mit Folgen, der dzt. nicht vorhersehbar ist, die Bevölkerungen überraschen und beeinträchtigen. Sicher bin ich kein Hellseher, aber das Verlangen nach Verhandlungen und sich eine für beide Seite befriedigende Lösung zu wünschen, bleibt bei diesem von Biden titulierten Schlächter und Kriegsverbrecher Putin eine Utopie. Logisch wäre vorerst ein Waffenstillstand als Voraussetzung für Verhandlungen, aber Putin ist überzeugt von seiner Ideologie und dem russischen Sieg. Dass bei seinen nicht akzeptablen Bedingungen keine Möglichkeit einer Einigung mit den Vorstellungen des ukrainischen Präsidenten zu erwarten ist, dürfte klar sein.

Nebenbei ist auch Herr Selenskyj vom Zurückgewinnen der von den Russen inzwischen besetzten Gebiete überzeugt. Heute kann niemand sagen wie das Ganze, beim Einfluss der Europäer Amerikaner und Chinesen, sich weiterentwickeln und ausgehen wird.

Heinz Schmidt, Bregenz