Auswüchse des Sports

Leserbriefe / 30.08.2022 • 17:57 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wenn man die Schlachtgesänge hört und die Spruchbänder sogenannter Fußballfans von Altach und Lustenau liest, ist es verständlich, dass viele Eltern mit ihren Kindern solche Veranstaltungen meiden. Jüngstes Beispiel beim Match Lustenau gegen Salzburg: „Der Bulle ist ein Schwein – egal ob bei den Cops oder beim Dosenverein“. Der Sport sollte verbinden und die Menschen einander näherbringen, jedoch nicht das Gegenteil bewirken. Die verantwortlichen Funktionäre werden aufgefordert, solche Missstände umgehend und rigoros (Abmahnungen, Stadionverbot) zu bekämpfen. Ansonsten sollte die Politik darüber nachdenken, ob es weiterhin sinnvoll ist, diese Vereine mittels Steuergelder zu fördern. Dass die Vorarlberger Nachrichten in ihrer umfangreichen Berichterstattung zur Bundesliga diese Problematik noch nie angesprochen haben, ist unverständlich.

Mag. Peter Lechner, Lustenau