Stromabsicherung für Liechtenstein muss gemeinsame Sache sein

Leserbriefe / 14.09.2022 • 17:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Fürstentum Liechtenstein hat aufgrund seiner Kleinheit begrenzte Möglichkeiten zur sinnvollen und rentablen Stromerzeugung. Wir müssten schon längst mit unseren Nachbarn in Vorarlberg verhandeln!

Der Vorarlberger Energieversorger illwerke vkw will angesichts der angestrebten Energiewende seine Kapazitäten massiv ausbauen und in den Jahren 2022 bis 2037 rund zwei Mrd. Euro investieren. Angesichts unseres Finanzvermögens von rund CHF drei Mrd. besteht der finanzielle Spielraum, sich an einem solch sinnvollen und nachhaltigen Projekt zu beteiligen.

Das Bundesland Vorarlberg hat ein ureigenes Interesse, an der Stabilität der liechtensteinischen Wirtschaft und damit auch dem Erhalt der Arbeitsplätze für Tausende Zupendler. Es ergäbe sich daher durchaus eine Win-Win-Situation. Unsere bewährten und wichtigen Schweizer Nachbarn (in deren Stromverbund wir sind und bleiben) würden ebenso eine Entlastung erfahren. Unsere Großväter haben’s vorgemacht: Auch in der Vergangenheit wurden am runden Tisch mit Unterstützung des Fürstenhauses große Herausforderungen wie z.B. Steg/Lavena, Binnenkanal, Rheinbrücken usw. in Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn gelöst.

Johann Bühler, Bauunternehmer, Mauren (FL)