Schizophrenie?

Leserbriefe / 30.09.2022 • 17:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wir sollen, wir müssen sparen, vor allem beim Stromverbrauch meint Ministerin Gewessler und gibt dazu lächerliche Ratschläge. In den VN vom 27.9.2022 ist nun zu lesen, dass in Vorarlberg der Bestand an E-Bussen aufgestockt wird. Sind das Zeichen einer Schizophrenie bei den verantwortlichen Personen? Was bedeutet die ungezügelte Produktion von elektrisch betriebenen Transportfahrzeugen neben dem erhöhten Stromverbrauch für unseren Planeten? Wer sich über E-Autos und eine grüne Revolution freut, sollte sich die Akkus einmal genauer ansehen. Ein typischer Elektroauto Akku wiegt ca. 500 kg und ist ungefähr so groß wie ein Koffer. Er enthält 12,5 kg Lithium, 30 kg Nickel, 22 kg Mangan, 15 kg Kobalt, 100 kg Kupfer und 200 kg Aluminium, Stahl und Kunststoff. Er enthält über 6.000 einzelne Lithium-Ionen-Zellen. Um einen BEV- Akku herzustellen, muss man ca12,5t Salz für Lithium, 15t Erz für Kobalt, 2,5t Erz für Nickel und 12,5t Erz für Kupfer verarbeiten. Insgesamt muss man 250t Dreck für eine Batterie ausgraben. Dazu die Beeinträchtigung der Wasservorkommen sowie Vergiftung der Umwelt durch Chemikalien bei der Lithiumgewinnung, und wenn er brennt, ist er so gut wie nicht zu löschen und bei den Akkus für Busse gibt es die ganze Sauerei zum Quadrat.

Günther Wieser,

Lochau

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