Wahl zum ­Bundespräsidenten

Leserbriefe / 03.10.2022 • 19:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Keinem ist es möglich, so nahe an der Fahrbahn einer Straße Werbung zu positionieren, nur die Politik hat sich das herausgenommen. Es ist eine Zumutung für Autofahrer, durch die verschiedenen alten Gesichter vom Verkehr abgelenkt zu werden. Selbst das Amt des Bundespräsidenten ist in der heutigen Zeit in unserem Land übrig wie ein Kropf. Kein Geld, aber Millionen für diese Repräsentierung unseres Landes. Nagt etwa der bisherige Präsident am Hungertuch, oder ist es die Gier, dass er das Amt in dem hohen Alter noch bekleiden möchte? Als grünes Vorbild fliegt er mit einem Hubschrauber von Wien nach Salzburg, um eine Flugschau zu eröffnen. Ist das gelebter Umweltschutz? Der Nationalrat hätte die Möglichkeit, dieses Amt im Jahresintervall mit zu übernehmen. Aber man hat ja den kleinen armen Steuerzahler, der die Rechnung bezahlt. Jeder ist zum Sparen aufgerufen, egal in welcher Hinsicht. Aber die Politik scheut keine Kosten für Nützliches, aber auch für sehr viel Unnützes (Bundespräsident). Unsere Kinder und Enkelkinder werden sehr große Mühe haben, diesen Sumpf hoffentlich wieder trockenzulegen. Der verstorbene BP Kirchschläger hat vor langer Zeit dringlich empfohlen, den Politsumpf trockenzulegen, aber leider ist er immer größer geworden. Traurige Zukunft!

Elmar Zint, St. Gallenkirch

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