Warum mussten die Bäume weg?

Leserbriefe / 06.10.2022 • 16:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Stadtvertretung Bregenz hat uns bei einem Gespräch mitgeteilt, dass nach dem Marathon die Pipeline in der zweiten Oktoberwoche gesperrt wird. Warum bringen sie jetzt schon die großen alten Bäume um? Haben sie Angst, dass, wenn die Bagger auffahren, die Menschen aufgerüttelt werden und es sich nicht einfach gefallen lassen, dass an ihrer Pipeline so viel zerstört wird? Ich habe einen Brief übergeben mit der Bitte, dass sie und das Team einen kurzen Teil der „alten Pipeline“ – vom Ende der neuen Pipeline bis zum kleinen Badehäuschen samt den fünf alten Siegen und der Grünfläche mit den alten großen Bäumen – für uns Ruhe- und Natursuchende beibehalten. Ich habe auch viele Lösungsmöglichkeiten notiert, z. B. könnte man die kurze Strecke als Begegnungszone gestalten. Radfahrer(innen) würden auf dem kurzen Teil der gesamten Pipeline nur wenige Minuten verlieren. Ich glaube, dies wäre ihnen zumutbar. Diesen kurzen Teil der alten Pipeline könnte man auch als historische Besonderheit sehen. Die jungen Bäumchen der neuen Pipeline ersetzen die alten großen Bäume nie mehr! Außerdem werfen sie ihre Schatten vor allem auf den Asphalt, wo wir Badende uns nicht aufhalten.

Monika Schmid-Gut,
Lauterach

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