ÖBB RJX 168

Leserbriefe / 18.10.2022 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien–Feldkirch

Wien Hauptbahnhof nach Feldkirch: ein mit Dutzenden Asylanten (indisch und arabisch sprechend) überfüllter Zug. In Linz hat man zwei Asylanten des Zuges verwiesen, da kein Ticket, kein Geld und kein Pass. In Salzburg stand der Zug 45 Minuten, da sich lt. Durchsage Personen auf den Gleisen in Deutschland befinden. In Imst hat man einen weiteren Asylanten des Zuges verwiesen. Während der Fahrt dauernd ein Lärm dieser genannten Passagiere, dauerndes Telefonieren, dauerndes Hin und Her. Innerhalb dreier Waggons waren die WCs (sechs an der Zahl) dauernd besetzt. Teilweise standen Asylanten davor oder versteckten sich in den WCs. Weiters waren hier Schlepper mit an Bord – man hatte den Eindruck eines Schulausflugs von „Lehrern mit ihren Schülern“. Ankunft in Feldkirch mit ca. 50 Minuten Verspätung (Hinfahrt ca. 30 Minuten Verspätung). Anschlusszug (Feldkirch) kam mit 5 Minuten Verspätung. Somit verpasste ich folglich auch den Bus für die Weiterfahrt. Wie bekannt ist, dürften sich die in den meisten Fällen bereits registrierten Asylanten gar nicht aus ihren Bezirken entfernen. Trotzdem steigen sie in die ÖBB-Züge und werden von den ÖBB durch ganz Österreich chauffiert. Als treuer und langjähriger Bahnkunde hinterfragt man hier schon die Rolle der ÖBB und wie sie diesen „Service“ in Zukunft noch verkaufen und rechtfertigen wollen?

Helmut Zeiner,

Lustenau

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