Wöchentliche Energiespartipps

Leserbriefe / 24.10.2022 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wenn man, frei Haus, über wöchentliche Energiespartipps informiert wird, die via Feldkircher Anzeiger ins Haus flattern, dann fragt man sich als jemand, der sich dessen bewusst ist, dass Energiespartipps an sich nützlich sind, wer spart da auf Kosten von wem – was? Wo und wann weichen die großen Energie-Schleudern nützlichen Verfahren und Vorgehensweisen und auf wessen Kosten? Wie sehen diese aus? Auch diese Woche wurden wiederum Energiespartipps „vergeben“. Wenn dem Leser aber definitiv zur Kenntnis gebracht wird, dass das größte Energiesparpotenzial darin bestehe, dass die Duschtemperatur reduziert wird, am besten nach dem Motto: „Wer kalt duscht, spart am meisten“, dann reicht es einem bei diesem Hinweis! Dies deshalb, weil nirgendwo klar definiert wird, wo denn an ein Energiesparen mit ganz großer Vorbildwirkung und Notwendigkeit im öffentlichen Raum gedacht wird! Beispiel: Beleuchtung aller öffentlichen Objekte in Vlbg. ab welcher Stunde und wie lange, Herunterfahren der Heizung in unbenutzten Großräumen in welchen Zeiten möglich, kommende Weihnachtsbeleuchtungen in öffentlichen Räumen – wie in privaten usw. Und erst dann reden wird darüber, ob es denn im Hinblick auf den kommenden Winter überhaupt zu verantworten ist, dass Menschen eiskalt duschen sollen! Diese konzeptlose Verantwortungsverschiebung von oben nach unten stellt eine ungeheuerliche Zumutung dar.

Angela Tischler,

Feldkirch

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