Gedanken zur

Leserbriefe / 21.11.2022 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wahl in Höchst

Dieser Wahlausgang hat deutlich gemacht, dass außergewöhnlich viele junge und alte Menschen eine notwendige Gesellschaftsveränderung wollen. Und zwar hin zu einem wesentlich sorgsameren Umgang mit unserer Umwelt. Beispielsweise keine Opferung eines ganzen Wohn- und Erholungsgebietes durch den geplanten riesigen S-18-Anschluss in Brugg, Einzelhinterfragung bezüglich Wohnbedarf bei gefühlsmäßig stark überhitzten örtlichen Großbauten usw. Sehr begrüßenswert auch das Antreten dieser jungen Bürgermeisterkandidaten in Zeiten wie diesen, wo bekanntermaßen das Image von Politiker/innen am Tiefpunkt ist. Nicht zuletzt deshalb, weil auch positive Maßnahmen unserer Bundes-/Landesregierung vielfach in „Stammtischmanier“ schlechtgeredet werden. Ich glaube, dass derzeit viele Preissteigerungen aus reiner Profitgier ohne jeden Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg geschehen. Vor allem die Teuerungen bei Strom, Öl, Treibstoffen sowie darauf logischerweise folgende Energiesparmaßnahmen, die in Gesprächen leider den Politiker/innen statt den echten „Kriegsgewinnlern“ angelastet werden. Schließlich hoffe ich, dass die Zeichen der Zeit auch auf Gemeindeebene von den künftig „Zuständigen“ richtig erkannt werden. Den mahnenden Worten von Wissenschaftlern und des UNO-Generalsekretärs „Wir kämpfen den Kampf unseres Lebens zur Erhaltung dieser Welt“ sollten für uns und unsere Nachfahren auch echte Taten folgen. Auch „grün denkende“ Menschen wollen und können selbstverständlich moderne Techniken/Annehmlichkeiten nützen, aber unter hoffentlich künftig größerer Rücksichtnahme auf Mensch und Natur zum Wohle aller.

Egon Troy, Fußach

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.