Mehr als 1700 Tonnen CO2-Belastung ist zu viel

Leserbriefe / 11.12.2022 • 17:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es ist möglich, in den nächsten zehn Jahren über eine Begegnungszone in der Kirch- und Römerstraße mit einem Bruchteil von CO2 auszukommen. Die restlichen Straßen sollen Fußgängerzone bleiben. Herr BM Ritsch hat noch im Sommer mit einem Werbeplakat in der Ausstellung „Frauen-Bauen-Stadt“ im Martinsturm für die Begegnungs-
zone geworben. Diese wurde vom BM vor seiner Wahl mit einem Facebook-Eintrag gewünscht. Es ist unzumutbar, den 2531 Bewohnern eines Bezirks einen Umweg von 8 km
(hin und retour) zu verordnen, das sind in zehn Jahren 9.600.000 km mit Spritkosten von ca. 1,1 Millionen. Obwohl die grüne Vize-Bgm. Frau Schoch weiß, dass jährlich der CO2-Ausstoß reduziert werden müsste, toleriert sie aber 1700 Tonnen Schadstoffe mit vielen Krankheitsfolgen. Die WHO stuft Diesel-abgase sogar als krebserregend ein. Es ist unverantwortlich, uns und unseren Nachkommen eine so hohe gesundheits- und klimaschädliche Schadstoffbelastung zuzumuten. Ob die Stadtoberen doch noch von ihrem ökologischen Unsinn Abstand nehmen werden? Wenn nicht, werden wir gezwungen, ein Verkehrs- und Umweltgutachten von gerichtlich beeideten Sachverständigen außerhalb des Landes in Auftrag zu geben, Übrigens: CO2 kennt keine Grenzen. Auch Bewohner in Wolfurt, Lauterach, Hard, Kennelbach, Lochau, Hörbranz u.a. sind betroffen.

Herbert Kristavcnik Proponent der Bürgerinitiative „Hilferuf der Bewohner und Betriebe der Bregenzer Innenstadt“

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