Wenn Politiker uns unsere Stimme nehmen

Leserbriefe / 21.12.2022 • 17:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Am vergangenen Mittwoch haben während der Landtagssitzung, in der es eigentlich um das Budget des kommenden Jahres ging, einige Umweltaktivisten und Umweltaktivistinnen ihre Stimmen erhoben. Auch von den Aufforderungen von Landtagspräsident Sonderegger ließen sie sich nicht den Mund verbieten und machten ihren Standpunkt deutlich. Schlussendlich wurde die Gruppe von der Polizei aus dem Sitzungssaal getrieben. Die PolitikerInnen sprachen danach allerding nicht über die Protestaktion, sondern diskutierten einfach weiter. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Meiner Meinung nach sollten sich mehr Jugendliche für die Umwelt und die Probleme unserer Generation einsetzen. Denn um ehrlich zu sein: Die Regierung dieses Landes kümmert sich nun wirklich nicht um die Anliegen ihrer Jugendlichen. Das zeigte die letzte Landtagssitzung mehr als deutlich. Ein Plakat ist weder eine Waffe noch ein anderer Gegenstand, der andere verletzen kann. Unsere Generation weiß sehr wohl, was angebracht ist und was nicht. Die Frage ist allerdings, ob das unsere PolitikerInnen auch wissen oder diese friedlichen Proteste als unwichtig und kindisch abtun. Die Jugend von heute sollte ihre Stimme erheben und ihre Meinung kundtun dürfen. Wir Jugendlichen sollten für unsere Freiheit, unsere Rechte und unsere Erde kämpfen. Denn manchmal sind Grenzen dazu da, um überschritten zu werden.

Mona Burtscher,

Bludenz

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