Skizirkus bei der ÖSV-Damenmannschaft

Leserbriefe / 09.01.2023 • 17:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Derzeit hat der Begriff des Skizirkus eine wahrhaft andere Bedeutung als sonst. Da fahren Vollprofis (gemeint ausgebildete und hauptberuflich tätige Schirennläuferinnen) einen Hang hinab und werden von der ebenso antretenden Konkurrenz in die allerhintersten Plätze verwiesen. Alles Mögliche wird als Ursache erfunden. Angefangen damit, dass man ja eh schon 3 oder 4 Tore sehr gut gemeistert hat bis hin zum falschen Trainer und dem ÖSV selbst wird allem anderen die Hauptschuld zugewiesen. Keine der Damen kommt auf die Idee, dass es an ihnen selbst liegt, den Kuschelmodus abzulegen und einfach Ski zu fahren und das so schnell, dass es nicht so eklatante Differenzen gibt, ja auch mal ein Stockerlplatz drin ist. Runterfahren müssen sie schon selbst und das so schnell, dass sie mit dabei sind. Marc Girardelli hat es unlängst auf den Punkt gebracht in seinem VN-Kommentar: einfach selbst und vor allem schnell fahren, so wie es auch die andern tun und auch können. Aber ganz vergessen: Wir sind in Österreich, da ruht man sich schon gerne mal aus auf seinen Erfolgen aus, ertränkt sich im Selbstmitleid und schimpft auf die anderen. So wird’s sicher nix mit besser werden!

Max Riffler, Bartholomäberg

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.