„Frauen und Medien“ im Spielbodenkino

12.10.2015 • 13:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Jahr 2007 schockierte der italienische Fotograf Oliviero Toscani mit Aufnahmen des magersüchtigen Models Isabelle Caro. Drei Jahre später war die charismatische 28-Jährige tot. foto: seht mich verschwinden
Im Jahr 2007 schockierte der italienische Fotograf Oliviero Toscani mit Aufnahmen des magersüchtigen Models Isabelle Caro. Drei Jahre später war die charismatische 28-Jährige tot. foto: seht mich verschwinden

Die Filmreihe „Frauen und Medien“ zeigt außergewöhnliche Produktionen.

16:30 spielboden-kino,
dornbirn.
Auch Kino ist männlich. So sind nur knapp ein Drittel der Sprechrollen in den erfolgreichsten Filmen mit Frauen besetzt. Der Verein Amazone kooperiert im Rahmen der gender:impulstage mit dem Spielboden und präsentiert drei ausgewählte Filme im Spielbodenkino in Dornbirn.

Von 13. bis 15. Oktober 2015 werden jeweils um 16.30 und um 18 Uhr Filme von und mit Frauen aus unterschiedlichen Medienbereichen gezeigt. Gestartet wird heute mit der Doku „Seht mich verschwinden“. Diese zeichnet die Geschichte des magersüchtigen Models Isabelle Caro nach. Am Mittwoch spielt „Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste“, in dem die Nachwuchsregisseurin Isabell Šuba die Filmpreisverleihung in Cannes halbdokumentarisch und satirisch aufarbeitet. Die Reihe schließt am Donnerstag mit „Finding Vivian Maier“ ab. Dieser spannende Dokumentarfilm stellt eine Fotografin vor, die ihre eigenen Bilder nie sah und erst nach ihrem Tod Berühmtheit erlangte.

Die Filmreihe Frauen
& Medien läuft im Vorfeld der alljährlich stattfindenden gender:impulstage. Die „gender:impulstage 2015 – mind the web gap“ finden am 20. Oktober 2015 an der FH Vorarlberg statt. Sie bieten einem Fachpublikum aus den Bereichen Bildung, Jugend, Soziales, Wirtschaft und Politik Informationen und praktische Inputs zum Thema Medien und Sicherheit im Netz.

Informationen unter www.amazone.or.at/genderimpulstage oder www.spielboden.at