Von der Pflicht und Last des Erinnerns

26.10.2015 • 15:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heute findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der alltägliche Kampf. Lokale Vorarlberger Initiativen und das Erinnern an den Nationalsozialismus“ im vorarlberg museum statt. foto: stadtarchiv bregenz
Heute findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der alltägliche Kampf. Lokale Vorarlberger Initiativen und das Erinnern an den Nationalsozialismus“ im vorarlberg museum statt. foto: stadtarchiv bregenz

Lokale Initiativen und das Erinnern
an die Zeit des Na-tionalsozialismus.

19:00 vorarlberg museum, bregenz. Gemeinhin glauben wir, die Vergangenheit im Allgemeinen und den Nationalsozialismus im Besonderen ganz gut bewältigt zu haben. Doch dann finden wir einen Judenmörder auf einem Kriegerdenkmal oder wollen der verschleppten Zwangsarbeiter gedenken oder ein Denkmal für Wehrmachtsdeserteure errichten. Und plötzlich gehen die Wogen hoch.

Vertreter von Vorarlberger Gedenkinitiativen berichten von der Pflicht und der Last des Erinnerns, vom Kampf um die Deutungshoheit. Cyriak Schwaighofer vom Salzburger Kulturverein Schloss Goldegg steuert Erfahrungen aus dem Pongau bei und ermöglicht so den Blick von und nach außen. Moderation: Jutta Berger (Der Standard). Teilnehmer: Andreas Hammerer, Meinrad Pichler, Cyriak
Schwaighofer, Sarah Schlatter, Christof Thöny, Bruno Winkler.

Eine Veranstaltung anlässlich der Errichtung des Widerstandsmahnmals in Bregenz (14. November, 10.30 Uhr), in Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg.