Spannende Literatur mit Vorarlberg-Bezug

Leserservice / 23.11.2015 • 17:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

19:30 russmedia, schwarzach. Die Stammtischrunde aus der „Blauen Traube“ in Dornbirn sorgt wieder für allerfeinste Unterhaltung. Mit dem Roman „Tod auf der Tageskarte“ hat der Vorarl-berger Schriftsteller Christian Mähr die Typen eingeführt, in „Knochen kochen“ treten sie nun erneut auf. Und zwar in einer Geschichte, die bis ins 15. und 16. Jahrhundert zurückführt. Unter anderem zu Richard III., also jenem König, dem William Shakespeare ein wenig schmeichelhaftes Denkmal setzte und dessen Gebeine vor einiger Zeit entdeckt und neu bestattet wurden.

Mit besagtem Richard soll auch ein Österreicher gekämpft haben, ein Seitenstetten, also ein Vorfahre der Runde aus der „Blauen Traube“. Warum seine Gebeine exhumiert werden sollen, was es mit der geheimnisvollen Krankheit „Englischer Schweiß“ auf sich hat, warum sie so gefährlich ist, das erzählt Chris-tian Mähr in „Knochen kochen“ nicht nur auf höchst unterhaltsame Weise, sondern auch so, dass der Leser gro-
ßen Gewinn daraus ziehen kann. Schließlich ist Christian Mähr auch Doktor der Chemie. Das kam auch bei seinem in Vorarlberg verfilmten Roman „Alles Fleisch ist Gras“ zum Ausdruck.Heute liest Mähr bei Russmedia, er beantwortet Fragen, signiert und lässt sich auf wissenschaftlich-literarische Diskussionen ein. Der Eintritt ist frei, anschließend Apéro.