„Austrophobia“-Doppelabend mit Andreas Vitásek

11.06.2019 • 14:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei Andreas Vitásek wird nicht nur gelacht, seine humorvollen Geschichten regen auch zum Nachdenken an.
              
              ANDREAS VITÁSEK

Bei Andreas Vitásek wird nicht nur gelacht, seine humorvollen Geschichten regen auch zum Nachdenken an.

ANDREAS VITÁSEK

Kabarettist Andreas
Vitásek strapaziert wieder die Lachmuskeln der Besucher im Freudenhaus.

20.30 Uhr, freudenhaus, lustenau Das neue und mittlerweile 13. Programm von Andreas Vitásek „Austrophobia“ liefert eine kabarettistische Auseinandersetzung mit dem allgegenwärtigen Heimatbegriff und dem Fremdsein, mit begründeten und unbegründeten Ängsten, mit dem Junggewesensein und dem Älterwerden und mit der untoten Vergangenheit Österreichs. Sozusagen der Versuch einer Selbstheilung, denn Vitásek hat ein beinahe bipolares Verhältnis zu seinem Mutterland: Als Schlüsselkind der ersten Generation der Nachkriegszeit sucht er nun nach den Gründen für seine ambivalente Beziehung zu diesem Österreich und stellt sich und dem Publikum die Frage, ob wir möglicherweise zu viele Leichen in den Kellern dieses Landes haben und was denn wohl passiert, wenn diese als Zombies durch unsere Weingärten marschieren? Weil dann lauert nämlich das Grauen in der Idylle!

Andreas Vitásek bestreitet gleich zwei Kabarettabende hintereinander im Freudenhaus: 12. und 13. Juni, jeweils 20.30 Uhr. Infos und Tickets unter freudenhaus.or.at