Wie Nähen Menschen verbindet

Leserservice / 09.07.2019 • 16:03 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Teppichkunstwerke bauen eine Brücke zwischen Kulturen. KIRSTIN TOEDTLING
Teppichkunstwerke bauen eine Brücke zwischen Kulturen. KIRSTIN TOEDTLING

Neue Ausstellung lässt die Kraft gemeinsamen
Nähens erleben.

14–17 Uhr, Frauenmuseum, hittisau Mit „Living Fabrics“, einem Projekt, das im Rahmen des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas initiiert und bei dem an zwei Tagen im Sommer 2018 in Dornbirn und Hittisau gemeinsam mit der Bevölkerung genäht wurde, präsentiert die Schweizer Künstlerin Nesa Gschwend die entstandenen Teppichkunstwerke vom 7. bis 28. Juli 2019. Früher saßen Jung und Alt beim Handwerken zusammen. Dabei wurden Geschichten erzählt und Traditionen weitergegeben. Mit „Living Fabrics“ wird diese Tradition wieder aufgegriffen. Gemeinsam mit unterschiedlichsten Menschen sitzt man zusammen, näht, fügt zueinander. Und redet dabei. Nesa Gschwend hat ein Langzeitprojekt geschaffen, das ein Netzwerk über persönliche, soziale, nationale und kulturelle Grenzen hinweg schafft.

„Living Fabrics“. Dauer: 7. bis 28. Juli 2019, im Foyer des Frauenmuseums. Öffnungszeiten: Mi. 14–17 Uhr, Do.–So. 10–17 Uhr.