Karl Kraus und der Erste Weltkrieg

Leserservice / 02.06.2014 • 16:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Karl Kraus und der Erste Weltkrieg

20:00 Gasthaus Taube,
alberschwende.
Das Franz-Michael-Felder-

Archiv geht aufs Land und hat den Germanis­ten Univ.-Prof. Dr. S. P. Scheichl eingeladen: „Unangenehme Wahrheiten über den Ersten Weltkrieg: Karls Kraus’ Letzte Tage der Menschheit“. Karl Kraus’ Drama über den Ersten Weltkrieg ist keine satirische Übertreibung. Kraus war im Gegenteil geradezu ein verlässlicher Historiker. Die Konfrontation zwischen der satirischen Monstertragödie aus dem Jahr 1918/19 und neuer historischer Forschung (u. a. Rauchensteiner) gestattet keinen Zweifel mehr daran, dass Österreich im Ersten Weltkrieg so war, wie Kraus es darstellt.

Karl Kraus (1874–1936), einer der bedeutendsten Satiriker der deutschen Literatur, von 1899 bis zu seinem Tod Herausgeber der Zeitschrift „Die Fackel“. S. P. Scheichl, geb. 1942 in Kufstein, 1992–2010 Professor für österreichische Literaturgeschichte am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck, einer der besten Kraus-Kenner weltweit. Zahlreiche Publikationen über Kraus, Canetti, Grill-parzer, Nes-troy, Polgar und andere.

Moderiert wird der Abend von Dr. Ulrike Längle.

Am 4. Juni Wiederholungsvortrag in Bregenz, am Theater im Kornmarkt. Der Eintritt ist frei. foto: privat

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.