Familienopern im Festspielhaus

Leserservice / 13.08.2014 • 15:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kostümzeichnung „L’Hirondelle inattendue“: Pferd, Kalb, (Sünden)Bock, Löwe und Fisch. foto: bregenzer festspiele
Kostümzeichnung „L’Hirondelle inattendue“: Pferd, Kalb, (Sünden)Bock, Löwe und Fisch. foto: bregenzer festspiele

Für Groß und Klein: „Die Nachtigall“ und „Die unerwartete Schwalbe“.

11:00 festspielhaus, bregenz. Zwei der schönsten Einakter des 20. Jahrhunderts kommen erstmals in dieser Kombination auf der großen Bühne des Festspielhauses zusammen. Im Falle von Simon Laks’ „L’Hirondelle inattendue“ – der unerwarteten Schwalbe – handelt es sich sogar um eine szenische Uraufführung.

Das altertümliche chinesische Volksmärchen „Die Nachtigall“ (Le Rossignol) von Igor Strawinsky ruft in Erinnerung, dass wahrhaftige Schönheit auch einem schlichten Lebewesen innewohnen, und nicht alles in der Welt durch Technik ersetzt werden kann. Strawinskys kunstvolle und exotische Musik erfasst den Zauber dieser Geschichte um einen altertümlichen Herrscher, seinen seltsamen Hofstaat und einen kleinen Vogel, dessen wunderschöner Gesang schließlich das Leben des Herrschers rettet.

Der andere Vogel in der Familien-Oper „Die unerwartete Schwalbe“ ist ebenso eine ärmliche wie ungepflegte kleine Kreatur mit einem nicht ganz makellosen Ruf, die trotzdem ihren Platz im Paradies beansprucht, zum Erstaunen einer arroganten und eitlen Bevölkerung.

Weitere Aufführung am Montag, 18. August, um 19.30 Uhr.

VVK: www.bregenzerfestspiele.com, Tel. 05574 407-6

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