Ärmlich, schäbig – und doch wunderbar

Leserservice / 17.08.2014 • 16:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eine Szene aus der komischen Oper „Die unerwartete Schwalbe“. Beide Stücke werden in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln gespielt. foto: vn/steurer
Eine Szene aus der komischen Oper „Die unerwartete Schwalbe“. Beide Stücke werden in französischer Sprache mit deutschen
Übertiteln gespielt. foto: vn/steurer

Entzückende und märchenhafte
Familienoper für Groß und Klein.

19:30 festspielhaus, bregenz. Die Familien-Oper der Bregenzer Festspiele bietet ausgezeichnete Musik und eine entzückende Geschichte für die gesamte Familie. In den beiden Stücken „Le Rossignol“ („Die Nachtigall“) und „L’Hirondelle inattendue“ („Die unerwartete Schwalbe“) wird eine schicke und exotische Gesellschaft mit einer ärmlichen Kreatur konfrontiert, die nichtsdestrotrotz etwas Wunderschönes und Wichtiges zu sagen hat.

Das altertümliche chine­sische Volksmärchen „Die Nachtigall“ (Le Rossignol) von Igor Strawinsky ruft in Erinnerung, dass wahrhaftige Schönheit auch einem schlichten Lebewesen innewohnen und nicht alles in der Welt durch Technik ersetzt werden kann. Strawinskys kunstvolle und exotische Musik erfasst den Zauber dieser Geschichte um einen altertümlichen Herrscher, seinen seltsamen Hofstaat und einen kleinen Vogel, dessen wunderschöner Gesang schließlich das Leben des Herrschers rettet.

Der andere Vogel in „Die unerwartete Schwalbe“ ist eine ärmliche und ungepflegte kleine Kreatur, die trotzdem ihren Platz im Paradies beansprucht – zum Erstaunen einer arroganten und eitlen Bevölkerung.

VVK: www.bregenzerfestspiele.com, Tel. 05574 407-6

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