Das moderne Mobilitätsverhalten wird unter die Lupe genommen

Leserservice / 24.05.2019 • 10:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
40 Zuschauer haben pro Vorstellung die Möglichkeit, beim Schauspiel von Tobias Fend hautnah dabei zu sein.
              
              LEURENZ FEINIG/CAFÉ FUERTE

40 Zuschauer haben pro Vorstellung die Möglichkeit, beim Schauspiel von Tobias Fend hautnah dabei zu sein.

LEURENZ FEINIG/CAFÉ FUERTE

Das Theater Café Fuerte spielt die neue Produktion „BUS“ in einem Linienbus am Dorfplatz Hittisau.

20.30 Uhr, dorfplatz, hittisau Ein Busfahrer, der seinen Zündschlüssel verschluckt, ein Fahrgast mit automobilem Phantomschmerz, ein depressiver Bus in einer Daseinskrise, Liebeslieder über die Durchsprechanlage und ein plattgewalzter Hasenstall. Lassen Sie Ihr Auto stehen und steigen Sie ein. Echte Erlebnisse gibt es nur im Bus.

Das Stück „BUS“ ist ein Solo mit Musik in einem Bus. Viele Figuren und nur ein Schauspieler. Ein Dialektstück mit hohem Anspruch und großem Unterhaltungspotenzial. Die Produktion ist Kabarett, Weltverbesserung und Unfug, ein Abgesang an die automobile Ära, eine Zukunftsvision und ein gemeinsames Erlebnis. Denn wenn der Karren feststeckt, müssen alle ran. Wir sitzen schließlich alle im selben Bus. Gespielt wird in einem echten, auf dem Dorfplatz geparkten Bus des Vorarlberger Verkehrsverbunds mit Theaterbestuhlung. Sie sitzen also auf jeden Fall komfortabel, trocken und warm. Das Stück dauert eine gute Stunde, Pause ist keine vorgesehen.

Ein Stück von und mit Tobias Fend. Regie: Danielle Fend-Strahm. Musik: Florian Wagner. Ausstattung: Matthias Strahm. Assistenz: Lisa Jakob. Gespielt wird zudem bei der Hofkultur in Lustenau, beim Use What You Have in Bludenz und dem Septimo im Montafon. Im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche ist „Bus“ auch noch in Dornbirn, Götzis, Altach, Mäder, Koblach und Frastanz zu sehen. Infos und Termine unter cafefuerte.ch