Wenn Geld den großen Unterschied ausmacht

Leserservice / 04.11.2019 • 17:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die ökumenischen Gespräche befassen sich heuer mit Armut und Reichtum.reuters
Die ökumenischen Gespräche befassen sich heuer mit Armut und Reichtum.reuters

Ökumenische Gespräche finden ab heute wieder in der evangelischen Gemeinde am Ölrain statt.

19.30 Uhr, gemeindesaal, evangelische Kirche am Ölrain, bregenz Die Welt ist nicht gerecht? Das wissen wir. Aber dieses Wissen entlässt niemanden aus der Verantwortung. Deshalb stellen die ökumenischen Gespräche den großen Gegensatz von Arm und Reich heuer auf die Bühne. Denn die beiden Welten bedingen einander: „Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich!“

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Während das Vermögen der Milliardäre weltweit im Jahr 2018 um zwölf Prozent gestiegen ist, erlitt die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung Einbußen von elf Prozent. Die Superreichen seien demnach um 2,5 Milliarden US-Dollar (2,19 Milliarden Euro) pro Tag wohlhabender geworden. Der Global Wealth Report 2019 der Schweizer Großbank Credit Suisse lieferte die Bestätigung. Da steht Österreich im internationalen Vergleich vermögend da. Hierzulande gibt es demnach 313.000 Menschen mit mehr als einer Million Dollar (knapp 900.000 Euro) Vermögen. Jeder fünfte Österreicher hingegen hat nicht mehr als rund 9000 Euro an Vermögen. Das macht schon nachdenklich in Bezug aufs Haben, Teilen und Verdienen.

Die Ökumenischen Gespräche sind eine Initiative der Bregenzer Pfarrgemeinden. Sie finden an allen drei Abenden in der evangelischen Gemeinde am Ölrain statt (5., 12. und 19. November, jeweils 19.30 Uhr). Der Eintritt ist frei.