Barockmusik für die Synagoge

Leserservice / 18.12.2019 • 16:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Außergewöhnliche Klänge und ein festliches, vorweihnachtliches „Haleluyáh!“ erwarten das Publikum am heutigen Konzertabend in Götzis.CSM/Marcello Girardelli
Außergewöhnliche Klänge und ein festliches, vorweihnachtliches „Haleluyáh!“ erwarten das Publikum am heutigen Konzertabend in Götzis.CSM/Marcello Girardelli

Das fünfte Abo-Konzert von Concerto Stella
Matutina steht unter dem Motto „Haleluyáh!“.

20 Uhr, kulturbühne ambach, götzis Vincenzo I. Gonzaga hatte ein gutes Händchen bei der Wahl seiner Hofmusiker. Keine Geringeren als Claudio Monteverdi und Salomone Rossi arbeiteten zeitgleich unter seinem fürstlichen Dach in Mantua. Rossi, der aus einer alteingesessenen italienisch-jüdischen Familie stammte, hinterließ neben einer Fülle

an wunderschöner frühbarocker Instrumentalmusik eine außergewöhnliche Besonderheit: Vokalmusik für die Synagoge in hebräischer Sprache. Die Psalmen, die sowohl für die jüdische, als auch für die christliche Religion große Bedeutung und Symbolkraft besitzen, wurden in der Musikgeschichte unzählige Male vertont. Am heutigen Konzertabend werden Kompositionen von Monteverdi in lateinischer und von Rossi in hebräischer Sprache gegenübergestellt. Das Concerto Stella Matutina musiziert gemeinsam mit dem Vokalensemble Profeti della Quinta unter der Leitung von Elam Rotem. Der Komponist, Sänger und Cembalist ist auch Gründer des israelisch-schweizerischen Vocalensembles.

Freier Kartenverkauf bei allen v-ticket Verkaufsstellen sowie online unter www.v-ticket.at