75. Int. Holocaust-Gedenktag

Leserservice / 26.01.2020 • 16:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der gefälschte Adolf-Eichmann-Pass, er wies sich als Ricardo Klement aus.Studien Verlag, Innsbruck, Wien, Bozen 2008
Der gefälschte Adolf-Eichmann-Pass, er wies sich als Ricardo Klement aus.Studien Verlag, Innsbruck, Wien, Bozen 2008

Gerald Steinacher liest aus seinem Buch „Nazis auf der Flucht“ in Hohenems.

19 Uhr, salomon-sulzer-saal, hohenems Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs flohen zahllose führende Nazis in die entlegensten Winkel der Welt. Sie hatten oft prominente Fluchthelfer – den Vatikan oder das Rote Kreuz. Hunderte NS-Funktionäre wählten den Weg über Italien nach Südamerika. Darunter waren etwa der Holocaust-Mitorganisator Adolf
Eichmann, KZ-Arzt Josef Mengele oder Franz Stangel, Büroleiter in der Tötungsanstalt Hartheim. Der Südtiroler Gerald Steinacher hat in seinem Buch diese Fluchtrouten (auch Rattenlinien genannt) minutiös nachgezeichnet.