Neue Sommerausstellung

Leserservice / 27.04.2022 • 14:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Angelika Kauffmann – Ganymed, den Adler des Zeus tränkend, 1793.VORARLBERG MUSEUM/MARKUS TRETTER
Angelika Kauffmann – Ganymed, den Adler des Zeus tränkend, 1793.VORARLBERG MUSEUM/MARKUS TRETTER

Die Ausstellung „Eine von uns. Angelika Kauffmann verehrt und vereinnahmt“ wird am 1. Mai eröffnet.

11.30 Uhr, angelika-kauffmann-museum, schwarzenberg Angelika Kauffmann (Chur 1741–1807 Rom) war bereits zu Lebzeiten eine Ikone. Als starke Frau und Malerin in ganz Europa verehrt und bewundert, gilt sie als Vorreiterin des modernen Feminismus und Weltbürgertums. Schon als Kind war sie viel unterwegs und wechselte häufig den Wohnsitz. In London und Rom machte sie Karriere. Schweizer, Deutsche und Briten sehen sie bis heute als eine der ihren. Sie selbst hingegen betrachtete immer den Bregenzerwald als ihre Heimat. Anhand von Originalwerken und Archivmaterial stellt die Ausstellung Fragen zu Herkunft, Identität und Selbstinszenierung und zeichnet die öffentliche Wahrnehmung der Künstlerin vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach. Gezeigt wird neben Originalgemälden, Zeichnungen und Grafiken aus allen Schaffensperioden erstmals auch die umfangreiche Bücher- und Zeitschriftensammlung eines Vorarlberger Sammlerpaars, die dem Mythos Angelika Kauffmann vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart nachspürt. Dauer: bis 30. Oktober, www.angelika-kauffmann.com