Shakespeares Schöpfungsmythos im Theater am Kornmarkt

Leserservice / 22.07.2022 • 09:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Regisseur Jan Bosse und das Ensemble um Wolfram Koch als Prospero erwecken Shakespeares rätselhaften Text mit den Illusionskünsten des Theaters zum Leben.VN/Paulitsch
Regisseur Jan Bosse und das Ensemble um Wolfram Koch als Prospero erwecken Shakespeares rätselhaften Text mit den Illusionskünsten des Theaters zum Leben.VN/Paulitsch

Bregenzer Festspiele:
„Der Sturm“, Erstaufführung der Übersetzung des Deutschen Theaters Berlin.

19.30 Uhr, theater am kornmarkt, bregenz Mit William Shakespeares „Der Sturm“ kommt am Samstag ein außergewöhnliches Stück zur Erstaufführung in dieser Übersetzung. Das Stück aus dem Jahr 1611 ist eines der letzten Werke von Shakespaere und sein ultimativer Schöpfungsmythos, welcher das Theater als symbolische Insel der Möglichkeiten betrachtet. Er streift dabei spielerisch Themenkomplexe wie Macht und Unterdrückung, Ausbeutung und Aneignung, Natur und Zivilisation.

Die spezielle Neuübersetzung die am Kornmarkt gezeigt wird, hangelt sich Wort für Wort durch das altenglische Original. Es entsteht eine Fantasiesprache, die sich über Melodie und Klang entschlüsselt. Weitere Aufführungen am 25. und 26. Juli, jweils um 19.30 Uhr im Theater am Kornmarkt in Bregenz. Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.bregenzerfestspiele.com