Adventkonzert fernab von Klischees und Kitsch

Leserservice / 06.12.2022 • 16:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Traditionelle Musik wird behutsam in die Gegenwart überführt. Elsa Okazaki
Traditionelle Musik wird behutsam in die Gegenwart überführt. Elsa Okazaki

ALMAs neues Programm „Cherubim“ ist der stillen Zeit gewidmet ist.

20 Uhr, Remise, bludenz Das fünfköpfige Ensemble ALMA hat für dieses spezielle Programm in Volksliedarchiven nach unerhörten Liedern geforscht und sich von zeitgenössischer Musik sowie alter Klangästhetik inspirieren lassen. Generell hat sich das Ensemble dem traditionellen Musizieren und dessen Überschreitung verschrieben. Behutsam, mit archäologischem Fingerspitzengefühl, widmen sich die in Wien beheimateten fünf Musikerinnen und Musiker allem, was ihnen lieb und teuer erscheint. Weil ganz selbstverständlich Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Komposition und Improvisation Seite an Seite erklingen, weil alles, ob Freude, Glück oder Melancholie, echt ist, weil hier jeder Ton mit großem Respekt gesetzt und der Inspiration immer genügend Raum gelassen wird, sprengt ALMAs Musik Grenzen, ohne mit musikalischen Traditionen zu brechen.

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