Es treibt der Wind

Es treibt der Wind im
Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt,

und manche Tanne ahnt,
wie balde

sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus,
den weißen Wegen

streckt sie die Zweige
hin – bereit,

und wehrt dem Wind und wächst entgegen

der einen Nacht der
Heiligkeit.

Rainer Maria Rilke, 1875 in Pra

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