VN-Interview zur Osterzeit: Prof. MMag. Markus Bugnyar vom Orden der Ritter vom Heiligen Grab

Jerusalem als Biotop des Lernens

Seit 2004 leitet Markus Bugnyar als Rektor das Österreichische Hospiz in Jerusalem. Doch der Burgenländer ist nicht Priester geworden, um nur Hoteldirektor zu sein, wie er sagt. Er möchte auch Akzente für ein besseres Miteinander setzen. Für ihn stellt Jerusalem eine Art Lernbiotop dar, weil Menschen dort einander nicht ausweichen können. Fremde in ihrem Selbstverständnis zu akzeptieren ist etwas, das nach Meinung des Priesters auch für die Integration von Bedeutung ist. Mit dem Unterschreiben von Er­klärungen und Absitzen von Wertekursen kann es seiner Ansicht nach nicht getan sein. Das Gespräch führten VN-Chefredakteur Gerold Riedmann und Marlies Mohr.

Seit 2004 leitet Markus Bugnyar als Rektor das Österreichische Hospiz in Jerusalem. Doch der Burgenländer ist nicht Priester geworden, um nur Hoteldirektor zu sein, wie er sagt. Er möchte auch Akzente für ein besseres Miteinander setzen. Für ihn stellt Jerusalem eine Art Lernbiotop dar, weil Menschen dort einander nicht ausweichen können. Fremde in ihrem Selbstverständnis zu akzeptieren ist etwas, das nach Meinung des Priesters auch für die Integration von Bedeutung ist. Mit dem Unterschreiben von Er­klärungen und Absitzen von Wertekursen kann es seiner Ansicht nach nicht getan sein. Das Gespräch führten VN-Chefredakteur Gerold Riedmann und Marlies Mohr.

Bei der Frühjahrskonferenz der Bischöfe in Vorarlberg ging es unter anderem um Integration und die Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt. Wie stehen Sie zu diesen Themen?

Eine spannende Frage, die aber wenig mit dem Tagesgeschehen im österreichischen Hospiz zu tun hat. In Jerusalem ist meine

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