Unvergessene Weihnachtsgeschenke

Über dieses Weihnachtsgeschenk habe ich mich besonders gefreut, weil es mich bis heute als eine Art Lebens-Geschenk begleitet. Mit ungefähr sieben Jahren wünschte ich mir ein schneeweißes Lämmchen zu Weihnachten. Mit fünf hatte ich eine Dampfmaschine bekommen, die ich nicht bedienen konnte. Mein Vater hingegen hat stundenlang damit gespielt. Mit sieben habe ich mich radikal entschlossen, explizit auf einem Weihnachtswunsch zu bestehen. Beeindruckt von meiner Großmutter, die leidenschaftliche Bäuerin war, wollte ich ein weißes Lamm. Dieses ließ sich nicht genau auf Weihnachten programmieren. Das im Advent sorgfältig versteckte junge Schäfchen habe ich bei meiner Großmutter ab und zu meckern gehört. Als adventliches Täuschungsmanöver meckerten Großmutter, Vater und Mutter in trauter Eintracht, um die Tage bis Weihnachten zu überbrücken. Am 24. Dezember bekam ich zu meiner großen Freude den physischen Teil meines Herzenswunsches zu Gesicht. Im ersten Moment war ich enttäuscht. Das Lämmchen war schwarz. Ich entwickelte aber umgehend eine große Liebe zu ihm und zu schwarzen Schäfchen, die bis heute existiert in Form einer besonderen Zuneigung zu sogenannten schwarzen Schafen. Gottfried Bechtold (70), Künstler

Über dieses Weihnachtsgeschenk habe ich mich besonders gefreut, weil es mich bis heute als eine Art Lebens-Geschenk begleitet. Mit ungefähr sieben Jahren wünschte ich mir ein schneeweißes Lämmchen zu Weihnachten. Mit fünf hatte ich eine Dampfmaschine bekommen, die ich nicht bedienen konnte. Mein Vater hingegen hat stundenlang damit gespielt. Mit sieben habe ich mich radikal entschlossen, explizit auf einem Weihnachtswunsch zu bestehen. Beeindruckt von meiner Großmutter, die leidenschaftliche Bäuerin war, wollte ich ein weißes Lamm. Dieses ließ sich nicht genau auf Weihnachten programmieren. Das im Advent sorgfältig versteckte junge Schäfchen habe ich bei meiner Großmutter ab und zu meckern gehört. Als adventliches Täuschungsmanöver meckerten Großmutter, Vater und Mutter in trauter Eintracht, um die Tage bis Weihnachten zu überbrücken. Am 24. Dezember bekam ich zu meiner großen Freude den physischen Teil meines Herzenswunsches zu Gesicht. Im ersten Moment war ich enttäuscht. Das Lämmchen war schwarz. Ich entwickelte aber umgehend eine
große Liebe zu ihm und zu schwarzen Schäfchen, die bis heute existiert in Form einer besonderen Zuneigung zu sogenannten schwarzen Schafen. Gottfried Bechtold (70), Künstler

Schwarzach Weihnachten, das Fest der Liebe, steht vor der Tür und damit auch die Zeit des gegenseitigen Beschenkens. Es gibt Weihnachtsgeschenke, an die erinnert man sich ein Leben lang, weil sie so besonders waren. Acht Persönlichkeiten aus Vorarlberg erzählten den Vorarlberger Nachrichten, welches

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