Sammeln, tauschen, kaufen, verkaufen

von Redaktion

Wer stöbert, der findet garantiert etwas auf der Ephemera-Sammlerbörse. VN-hartinger

Raritäten und Kurioses auf der Ephemera-Sammlerbörse in Höchst.

höchst Ansichtskarten, Reklameschilder, Kaffeerahmdöschen und Bierflaschendeckel, Sticker-Alben, Lotterielose, Pixi-Büchlein, Pez-Spender: Am kommenden Wochenende veranstaltet der Verein Ephemera in der Rheinauhalle in Höchst seine traditionelle Herbst-Sammlerbörse. Sammler und Spezialisten aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz treffen sich dort, um Exponate aus dem Alltag von einst und jetzt auszustellen und Kontakte mit anderen Sammlern zu knüpfen. Da kann in Raritäten und Kuriositäten nach Herzenslust gestöbert werden. Da wird gesammelt, getauscht, gekauft und verkauft.

Der 9. 9. 1990

Ephemera, der Sammlerverein für Alltagsgrafik, existiert schon insgesamt 28 Jahre. Seiner Gründung geht die Geschichte der Initiatoren, Friedl Wolaskowitz (66) und Martin Seybal (46), voraus. Wolaskowitz hat mit der Sammlerei bereits im Kindesalter begonnen, und zwar mit Briefmarken.

In den 1980er-Jahren ließ er als Deutsch- und Zeichenlehrer seine Hauptschüler – unter ihnen Seybal – die Motive seiner Kaffeerahmdeckelsammlung nachmalen. Fasziniert von den kleinen bebilderten Abziehdeckeln aus Aluminium, begann auch Martin solche zu sammeln. Dadurch entwickelte sich zwischen Schüler und Lehrer eine tiefe Freundschaft.

Am 9. 9. 1990 gründeten sie zusammen Ephemera. Seitdem pflegt das Vorarlberger Sammlerduo seine Sammelleidenschaft fast jedes Wochenende auf Börsen und Ausstellungen.

Samstag und Sonntag

Die Herbst-Sammlerbörse findet am Samstag, dem 15. September, von 9 bis 17 Uhr, und am Sonntag, dem 16. September, von 9 bis 16 Uhr in der Rheinauhalle in Höchst statt. Information: ephemera@aon.at, T.: 0699 11499512.

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