BMW investiert 300 Millionen in Brasilien

Markt / 21.10.2012 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sao Paulo, München. BMW investiert nach Angaben von Insidern umgerechnet etwa 300 Millionen Euro in sein neues Werk in Brasilien. Der Bau werde 800 Millionen Real kosten, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit dem Projekt vertrauten Personen. In dem Werk sollten fünf Modelle gebaut werden, darunter eines der Kleinwagenmarke Mini.

Brasilien gilt als Hoffnungsmarkt in der Autoindustrie, auch wenn dort zuletzt mit weniger Wachstum gerechnet wurde und der Markt für teure Oberklasse-Fahrzeuge noch klein ist. Ein Sprecher von BMW lehnte eine Stellungnahme ab. Ein hochrangiger Manager werde in der neuen Woche die Regierung über die Pläne für den Fabrikneubau informieren, hieß es lediglich.

BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner hatte zuletzt in einem Reuters-Interview angekündigt, die Baupläne für ein neues Werk in Brasilien würden der Regierung vorgelegt. Angaben zur Investitionssumme oder zum Standort machte er nicht. Über viele Details muss der Autobauer noch mit Politikern vor Ort verhandeln. Dabei geht es auch um Subventionen oder Vorteile bei der Importsteuer.