Steuerstreit: Schweizer Position „Schwachsinn“

Markt / 21.10.2012 • 18:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bern, Berlin, paris. Der deutsch-französische Grün-Politiker Daniel Cohn-Bendit hat die Schweizer Position im Steuerstreit mit Deutschland als „schwachsinnig“ bezeichnet. Die Schweiz müsse sich überlegen, ob es ein Lebensziel sei, immer der Ort für Steuerhinterziehung zu sein. Er stört sich im Interview mit der „Sonntagszeitung“ vor allem daran, dass die Namen der Steuerbetrüger nicht gemeldet werden müssen. Es sei naiv von der Schweiz, beim Bankgeheimnis von Persönlichkeitsschutz zu sprechen, weil dabei individuelle Rechte mit Verbrechen verbunden würden. Seiner Meinung nach müsste die EU die gleiche Strategie anwenden wie die USA.