Japans Exporte brachen ein

Markt / 22.10.2012 • 20:06 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Tokio. Die japanischen Exporte sind im September um 10,3 Prozent eingebrochen. Der Grund dafür waren die schlechte weltweite Konjunktur und der Streit mit China um eine Inselgruppe, wie aus Zahlen des Finanzministeriums in Tokio hervorgeht. Gleichzeitig stiegen vor allem wegen höherer Energieimporte die Einfuhren um 4,1 Prozent. Diese wurden durch das Abschalten fast aller Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima nötig. Die Außenhandelsbilanz der drittstärksten Wirtschaftsnation der Welt verzeichnete nach Ministeriumsangaben im September ein Defizit von 558,6 Mrd. Yen (5,41 Mrd. Euro). Dies sei das erste Defizit in einem September seit 1979. Im September 2011 hatte Japan noch einen Überschuss von 288,8 Mrd. Yen erwirtschaftet.