Ein Rekordsommer zeichnet sich ab

Markt / 24.10.2012 • 21:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die beeindruckende Bergwelt begeistert Einheimische wie Gäste in Vorarlberg gleichermaßen. Foto: VN/Hofmeister
Die beeindruckende Bergwelt begeistert Einheimische wie Gäste in Vorarlberg gleichermaßen. Foto: VN/Hofmeister

Noch vor Ende der Sommersaison können Touristiker eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen.

Schwarzach. (VN-reh) Die touristische Sommersaison geht zwar noch offiziell bis Ende Oktober, doch bereits jetzt zeichnet sich ein rekordverdächtiges Ergebnis ab. Im September konnte im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1,4 Prozent bei den Übernachtungen und ein Plus von 3,6 Prozent bei den Gästeankünften verzeichnet werden. Damit setzt sich die positive Entwicklung fort. Konnte doch bereits von Mai bis August ein Plus in beiden Kennzahlen erzielt werden.

Das Ergebnis sei erfreulich, betont Christian Schützinger, Direktor von Vorarlberg ­Tourismus, gegenüber den VN. Wenn nun der Oktober die Zahlen halbwegs halten kann, dann könne das Rekordergebnis von 2011 überboten werden. Eine Million Gäste brachten den Tourismusbetrieben im Land im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis. 920.900 waren
es heuer von Mai bis September.

Bemerkenswert seien die guten Zahlen auch wegen des Trends zu kürzeren Aufenthalten, so Schützinger. Die Gäste bleiben kürzer, kommen dafür öfters nach Vorarlberg. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liege bei 3,5 Tagen, vor zehn Jahren waren es noch 4,2 Tage. Für die Betriebe bedeute das ein doppelt so hoher Aufwand, sie hätten sich aber gut auf diese Entwicklung eingestellt.

Gast verlangt hohe Qualität

Mit der kürzeren Aufenthaltsdauer einher gehe auch der Anspruch an die Qualität. „Der Gast lässt es sich in Vorarlberg gut gehen. Das bringt den Betrieben gute Umsätze. Zudem können sie ihre Preise, auch in den letzten drei bis vier Jahren, die wirtschaftlich schwieriger waren, halten“, erklärt Schützinger. Zugute kam den Betrieben auch die starke Gästenachfrage aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Auch die Niederländer und Briten kamen im Sommer wieder verstärkt nach Vorarlberg. „Das war in den letzten Jahren aufgrund der dortigen wirtschaftlichen Situation nicht selbstverständlich“, erklärt Schützinger. Diese Entwicklung lasse nun mit Optimismus auf den Winter blicken.