Heineken legte überall zu – außer in Westeuropa

Markt / 24.10.2012 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heineken bringt in Westeuropa weniger Bier an den Mann als prognostiziert. Foto: ap
Heineken bringt in Westeuropa weniger Bier an den Mann als prognostiziert. Foto: ap

amsterdam. Der niederländische Brauerei-Konzern Heineken hat seinen Absatz weltweit mit Ausnahme von Westeuropa gesteigert und damit ein Umsatzplus leicht über den Analystenerwartungen erzielt. Wie der drittgrößte Brauer der Welt und Mutterkonzern der österreichischen Brau-Union am Mittwoch mitteilte, stieg der Umsatz im dritten Quartal um vier Prozent auf 4,97 Mrd. Euro. Analysten hatten mit 4,93 Mrd. Euro gerechnet. Der Hersteller von Marken wie Heineken und Amstel geht weiterhin von einem Gewinn im Gesamtjahr 2012 auf Höhe des Vorjahres aus. Der Markt reagiert dennoch verhalten auf die Zahlen: Heineken-Aktien verloren im frühen Handel rund zwei Prozent. Aufgeschlüsselt nach europäischen Ländern fiel der Absatz in Großbritannien, den Niederlanden, Portugal und Spanien. Heineken führte dies unter anderem auf die schwierige Wirtschaftslage zurück. Dagegen stiegen die Verkäufe in Frankreich und Italien. In Nord- und Südamerika legte der Absatz um 4,4 Prozent zu.