EU-Parlament: Grenzen für den Börsenhandel

Markt / 26.10.2012 • 22:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die neue Richtlinie dürfte frühestens 2014 in Kraft treten und muss dann umgesetzt werden. Foto: dapd
Die neue Richtlinie dürfte frühestens 2014 in Kraft treten und muss dann umgesetzt werden. Foto: dapd

strassburg, brüssel. Das Europaparlament will Kunden bei der Bankberatung besser schützen und den schnellen Börsenhandel stoppen.

Das Parlament stimmte in Straßburg der Finanzmarktrichtlinie Mifid mit großer Mehrheit zu. Sie soll künftig Banken vorschreiben, dass sie beim Verkauf von Finanzprodukten nur noch eingeschränkt Provisionen bekommen dürfen. An der Börse soll jede Handelsorder demnach eine halbe Sekunde im Buchungssystem gehalten werden.

Zudem wollen die Abgeordneten die Spekulation mit Lebensmitteln begrenzen.

Nach dem Votum müssen nun die EU-Staaten zustimmen. Die Vorschläge dürften frühestens 2014 in Kraft treten.