voestalpine: Kurzarbeit ist derzeit kein Thema

Markt / 07.11.2012 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien, linz. Infolge der allgemeinen schwachen Konjunktur hat der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine zwar im ersten Halbjahr einen herben Gewinneinbruch erlitten und seine Gewinn­erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende März) um 100 Mill. Euro zurückgeschraubt, doch Kurzarbeit steht derzeit nicht auf dem Plan: „Wir können die konjunkturellen Schwankungen mit Urlaubsabbau und Gleitzeit­inanspruchnahme abfedern – Dinge wie Kurzarbeit sind für uns kein Thema“, sagte Konzernchef Wolfgang Eder. „Es wird normal weiterproduziert.“

Die Auslastung im Gesamtkonzern sei „bis über den Jahreswechsel hinaus gut“ und „wahrscheinlich gibt es aus heutiger Sicht auch im Jänner und im Februar keine Probleme“, so Eder.

„Allenfalls nützen wir die Weihnachtszeit als Korrektiv – da könnten wir den geplanten Normalstillstand um ein bis drei Tage verlängern oder auch verkürzen“, sagte der voestalpine-Chef. Der Stahlriese beschäftigt rund 46.500 Mitarbeiter in 60 Ländern – fast die Hälfte davon in Österreich.

Auch im ersten Geschäftshalbjahr habe die voestalpine die Produktion „praktisch überall voll gefahren“.