Ein Lehrberuf als echt coole Sache

Markt / 16.11.2012 • 11:55 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Thomas Märk kümmert sich mit viel Herzblut um die Ausbildung des Nachwuchses. foto: vn/paulitsch
Thomas Märk kümmert sich mit viel Herzblut um die Ausbildung des Nachwuchses. foto: vn/paulitsch

Kälteanlagentechniker erleben eine coole Ausbildung mit viel Zukunft.

RANKWEIL. Benjamin Kohlberger war der erste Lehrling, der vor neun Jahren bei Coolmärk in Rankweil als Kälte- und Klimatechniker ausgebildet wurde. Der einstige Firmen-Benjamin ist dem 1999 gegründeten Familienbetrieb bis heute treu geblieben.

Der Feldkircher hat also das kontinuierliche Wachsen des auf Kühlung und Wärmerückgewinnung spezialisierten Unternehmens miterlebt. Einst als Einmann-Team von Seniorchef Günter Märk gegründet, ist die „coole Mannschaft“ mittlerweile auf 14 Mitarbeiter angewachsen. Wobei allein vier Lehrlinge beschäftigt sind. Das entspricht auch ganz der Firmenphilosophie, da Kälteanlagentechniker auf dem freien Markt kaum verfügbar sind.

Mit Herzblut dabei

Bei der Ausbildung der eigenen Fachkräfte steckt Juniorchef Thomas Märk sein ganzes Herzblut rein. „Es ist eine sehr befruchtende Sache, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten“, sagt der 31-Jährige, der mit jugendlichem Elan bei der Sache ist. Besonders fasziniert dem Projektmanager, wie sich der Berufsnachwuchs während der Lehrzeit zu jungen Erwachsenen entwickelt. „Es ist sehr schön, wenn man sie in dieser Phase des Lebens begleiten kann“, hat der FH-Absolvent viele Facetten seiner Schützlinge kennengelernt. Besonders erwähnt er den tollen Charakter. Der Einsatz trägt ihre Früchte, darf man sich doch seit dem Vorjahr ausgezeichneter Lehrbetrieb nennen.

Die wichtigste Eigenschaft für diesen Beruf ist für den Lehrlingsausbildner der Hausverstand sowie das Interesse, etwas zu lernen. Physikalische Kenntnisse und räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenso notwendig, während Tugenden wie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit ohnehin vorausgesetzt werden.. „Da die Mitarbeiter hauptsächlich vor Ort im Einsatz sind, spielt natürlich eine gute Kinderstube eine große Rolle. Im direkten Kontakt ist Höflichkeit und Freundlichkeit angesagt.“ In dieser Hinsicht greift Helga Märk ihrem Sohn hilfreich unter die Arme. Sie organisiert etwa Ausbildungskurse, oder forciert die persönliche Weiterentwicklung. „Als Betrieb muss man schauen, dass man den Mitarbeitern einen tollen Arbeitsplatz bietet“, heißt ihr Motto. Und dazu tragen Chefs, Gesellen und Lehrlinge gleichermaßen bei.

Ein toller Lehrberuf

Zudem sucht man auch den Kontakt mit den Eltern oder begleitet die Azubis in der Blockschulphase. Thomas Märk bemüht sich auch, über die Schulen neue Lehrlinge zu rekrutieren. „Denn vielen ist dieser Lehrberuf noch nicht so vertraut. Dabei bietet er beste Zukunftsperspektiven und es lässt sich auch gut verdienen“, macht er jungen Interessierten den Job schmackhaft. In jeder Hinsicht also eine coole Sache.

Der Lehrberuf als Kälteanlagentechniker ist echt spannend. Man lernt sehr viel und kann sich nach der Lehre auch spezialisieren. Außerdem ist der Betrieb sehr familiär geführt. Es herrscht ein tolles Klima.   Stefan Rohrer
Der Lehrberuf als Kälteanlagentechniker ist echt spannend. Man lernt sehr viel und kann sich nach der Lehre auch spezialisieren. Außerdem ist der Betrieb sehr familiär geführt. Es herrscht ein tolles Klima.

Stefan Rohrer
Man wird vom ersten Tag an voll eingebunden. Alle arbeiten wie eine verschworene Einheit und helfen einander. Zudem gibt es auch interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten.  Alexander Sepp
Man wird vom ersten Tag an voll eingebunden. Alle arbeiten wie eine verschworene Einheit und helfen einander. Zudem gibt es auch interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten.

Alexander Sepp
Klima- und Kälteanlagen sind überall zu finden. Auch Wärmepumpen sind ein Produkt mit Zukunft. Super ist, dass auch ökologische und energietechnische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle einnehmen.   Manuel Nachbaur
Klima- und Kälteanlagen sind überall zu finden. Auch Wärmepumpen sind ein Produkt mit Zukunft. Super ist, dass auch ökologische und energietechnische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle einnehmen.
Manuel Nachbaur

Zur Person

Thomas Märk

Projektmanager und Juniorchef bei Coolmärk in Rankweil

Ausbildung: FH-Studium in Prozess- und Projektmanagement, Meisterprüfung für Klimatechnik

Laufbahn: Karriere im elterlichen Betrieb

Familie: verheiratet, 2 Kinder

Hobbys: Schwimmen, Mountain-biken, Laufen