Land fördert Arbeitsprojekte

Markt / 02.12.2012 • 20:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Größter Teil der 362.000 Euro geht an die Arbeitsstiftung.

Bregenz. Arbeitsuchende beim Ein- bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen ist ein zentraler arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt in Vorarlberg. Zwei Programme, die „Arbeitsstiftung 2000“ sowie die „FiT Implacement Stiftung“, werden auf Beschluss der Landesregierung mit weiteren rund 362.000 Euro gefördert, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. In gleicher Höhe werden die Maßnahmen vom AMS unterstützt.

Der größte Teil des Landesbeitrages – mehr als 320.000 Euro – geht an die Arbeitsstiftung. Diese im Jahr 2000 eingerichtete Initiative nimmt jene Menschen professionell an der Hand, die von Kündigungsmaßnahmen betroffen sind. Innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens sollen sie so rasch wie möglich wieder in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden. Sämtliche Maßnahmen werden mit den Betroffenen individuell abgestimmt.

Perspektiven aufzeigen

Im Vordergrund steht, berufliche Chancen und Perspektiven aufzuzeigen. Finanziert wird das Programm von Land, AMS und Gemeinden. Ein finanzieller Beitrag wird auch von den zum Personalabbau gezwungenen Unternehmen geleistet, sofern sie nicht insolvent sind. „Wenn Kündigungen in einem Betrieb unvermeidbar werden, bietet die Arbeitsstiftung frühzeitig kompetente Hilfestellung für betroffene Beschäftigte. So wird auch verhindert, dass wertvolle Mitarbeiter für die Vorarlberger Wirtschaft verloren gehen“, betont Landeshauptmann Wallner.

Zurück in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen der FiT Implacement Stiftung Vorarlberg werden arbeitssuchende Frauen mit Interesse an einer Aus- und Weiterbildung bzw. einer fachlichen Höherqualifizierung in handwerklichen und technischen Berufen von einem Unternehmen ausgewählt und in der Folge maßgeschneidert nach den Erfordernissen im Betrieb ausgebildet.