Zumtobel: Analysten sehen Gewinneinbruch

Markt / 03.12.2012 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn. Die Analysten der Erste Group, der Raiffeisen Centrobank (RCB) sowie der Berenberg Bank erwarten für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein weiterhin schwieriges Umfeld für den heimischen Leuchtmittelhersteller Zumtobel, der morgen seine Zahlen für das erste Halbjahr 2012/2013 präsentieren wird. Die Konsensusschätzung für den Umsatz liegt mit 659,77 Mill. Euro zwar nur um 1 Prozent unter der Vorjahresperiode (666,80 Mill. Euro). Beim Nettogewinn rechnen die Spezialisten für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres jedoch mit schwachen 23,33 Mill. Euro, was einem Minus von 32 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wird durchschnittlich von den Analysten auf 61,45 Mill. Euro geschätzt. Das entspricht einem Minus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch beim operativen Ergebnis (Ebit) erwarten die Analysten im Konsensus eine Reduktion um 24 Prozent auf 33,23 Mill. Euro.

Das habe vor allem mit schlechteren Absatzzahlen im Bereich der Komponenten zu tun, erklärt Analyst Franz Hoerl von der Erste Group. Hier habe Zumtobel im Bereich der LED-Leuchten noch kein großes Produktportfolio aufstellen können.