WIFO: 35- bis 44-Jährige sind am produktivsten

Markt / 04.12.2012 • 22:20 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Menschen später in Pension zu schicken lohnt sich wirtschaftlich nur, wenn sie produktiv bleiben und zur Wertschöpfung beitragen. Sonst drohen älteren Arbeitnehmern hohe Arbeitslosigkeit oder niedrige Löhne, so eine WIFO-Studie. Am produktivsten sind laut Studie die 35- bis 44-Jährigen, gefolgt von den 45- bis 54-Jährigen.

Danach fällt die Produktivität ab, davor baut sie sich erst langsam auf. Aber im Haupt­erwerbsalter verläuft die Produktivitätskurve flach, schreiben die Autoren. Das deute darauf hin, dass positive Effekte des Alterns wie Erfahrung rasch einsetzen, während die negativen Effekte wie veraltetes Wissens nur langsam zutage treten.