AUA baut weiter Personal ab

Markt / 11.12.2012 • 21:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Abbau von 150 Stellen soll 10 Millionen Einsparungen bringen.

Wien. Die österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) baut Doppelgleisigkeiten in Verwaltung, Technik und Flugbetrieb ab und wird dabei 150 der 6320 verbliebenen Stellen streichen. Die Kürzungen werden im Verwaltungsbereich stattfinden und sollen mehr als 10 Mill. Euro Einsparungen bringen. Alle Maßnahmen sollen im Jahr 2013 umgesetzt werden. „Das harte Marktumfeld lässt uns keine Wahl“, erklärte AUA-Chef Jaan Albrecht, Vorstandschef der Austrian Airlines. Man müsse vor allem „jene organisatorischen Dopplungen, die wir seit Jahren kennen“, beseitigen. Tyrolean-Airways-Chef Gaudenz Ambühl sprach von einem „sehr schmerzhaften Eingriff, der auf dem Weg zur Sanierung unumgänglich ist“. So wird das Unternehmen die heute an zwei Standorten befindlichen Teile der Flugleitzentrale am Drehkreuz Wien bündeln, in Innsbruck wird die Zentrale für die gesamte Flugadministration angesiedelt. Im Bereich der technischen Wartung werden bestimmte Aufgaben wie etwa das Engineering, die Planung und Steuerung in der Tyrolean gebündelt.

Mehr Passagiere

Indes verlief der Monat November 2012 relativ besser als bei der Mutter Lufthansa. Während im gesamten Lufthansa-Konzern die Zahl der Passagiere im Berichtsmonat um 1,3 Prozent auf 7,69 Millionen zurückging, gab es bei der AUA im Jahresabstand einen Zuwachs um 2,3 Prozent auf 863.000 beförderte Passagiere.