Bene verdoppelt Verlust trotz Vollauslastung

Markt / 17.12.2012 • 20:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien. Beim börsenotierten Büromöbelproduzenten Bene wird auf Hochdruck gearbeitet, dennoch sind speziell im dritten Quartal des Geschäftsjahres die Ergebnisse aus dem Ruder gelaufen. In einer kurzfristig anberaumten Aufsichtsratssitzung wurden die bisherigen Vorstände abgelöst und diese durch Rudolf Payer und Michael Feldt ersetzt.

„Völlig unabhängig von einzelnen Ergebniszahlen haben wir einen Kurswechsel benötigt“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Bene am Montagnachmittag auf APA-Anfrage. Er habe die neuen Manager heute bei einer Betriebsversammlung vorgestellt, die beiden seien „Profis“ und von den Mitarbeitern gut aufgenommen worden.

Ob der Betrieb in absehbarer Zeit frisches Eigenkapital braucht, wolle Bene ad hoc nicht beantworten. Man sei trotz der Verluste voll ausgelastet, arbeite in drei Schichten an sechs Tagen und werde noch im Dezember viel fakturieren, was entsprechende Liquidität bringen werde.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2012/13 ist der Bene-Umsatz um 16 Prozent auf 153,9 Mill. Euro gestiegen, die Verluste betrugen unter dem Strich aber 7,8 Mill. Euro nach einem negativen Periodenergebnis von 4 Mill. Euro im Vorjahr.