Finanzdienstleister raten zur Vorsorge

Markt / 27.12.2012 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erwin Loretz, stv. Obmann der Finanzdienstleister. Foto: WKV
Erwin Loretz, stv. Obmann der Finanzdienstleister. Foto: WKV

Gedanken machen, beraten lassen und handeln, so der Tipp.

Feldkirch. Viele Menschen machen sich in der Zeit um den Jahreswechsel verstärkt Gedanken über ihre Zukunftsvorsorge. Erwin Loretz, stv. Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, empfiehlt Beratungsgespräche mit unabhängigen Experten. „Wir werden erfreulicherweise immer älter. Dies stellt unser staatliches Pensionssystem allerdings vor große Schwierigkeiten. Daher kann man nur appellieren, nicht nur rechtzeitig an die eigene Vorsorge zu denken, sondern auch zu handeln“, erklärt Loretz. Die wichtigsten Argumente für einen frühen Vorsorgebeginn sind für Loretz der Zinseszinseffekt, welcher auch aus geringen Beträgen langfristig ein beträchtliches Kapital erziele, sowie das geringe Risiko, das bei längerer Anlagezeit eingegangen werden müsse.

Keine Produkte von der Stange

Die ideale Zukunftsvorsorge bestehe aus einem System aus mehreren Anlageformen erklärt Loretz: „Ein einzelnes Produkt – quasi von der Stange – ist zu wenig, weil es nicht alle Entwicklungen in der persönlichen oder beruflichen Zukunft abdecken kann.“ Die Lebensversicherung stelle immer noch ein klassisches Instrument dar, das mit ergänzenden Produkten gut für die private Zukunftsvorsorge geeignet sei.