Kaufkraft soll steigen

Markt / 27.12.2012 • 22:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger wollen 2013 neben dem Urlaub auch mehr Geld für Lebensmittel ausgeben. Foto: VN/Steurer
Die Vorarlberger wollen 2013 neben dem Urlaub auch mehr Geld für Lebensmittel ausgeben. Foto: VN/Steurer

Generali-Geldstudie: Im kommenden Jahr wollen Vorarlberger mehr Geld ausgeben.

Wien. (VN-reh) Herr und Frau Österreicher planen im nächsten Jahr wieder mehr Geld auszugeben. Nachdem im Vorjahr der Spargedanke dominierte, haben rund ein Viertel derzeit mehr Geld zur Verfügung als noch vor einem Jahr, so die aktuelle Geldstudie 2013 der Generali. Die Konsumlust steigt also. Wobei das eigene Wohlbefinden und der Sport österreichweit ganz oben auf der Wunschliste stehen. 24 Prozent der Befragten wollen dafür mehr Geld ausgeben. Auf den Plätzen zwei und drei liegen der Urlaub und das Wohnen. Auch die Bereiche Freizeit und Hobbys sowie Auto und Mobilität zählen zu den Gewinnern.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich in Vorarlberg: Hier steht der Urlaub auf dem ersten Platz, gefolgt von den Bereichen Lebensmittel und Wohnen. Wohlbefinden und Sport teilen sich den vierten Rang mit dem Sparen. Auch österreichweit ist das Sparverhalten unter die Top 5 bei den Mehrausgaben vorgerückt. 17 Prozent wollen 2013 mehr sparen. Der Begriff wird dabei weit gefasst: 45 Prozent legen ihr Geld aufs Sparbuch, 27 Prozent wollen mehr ins Bausparen investieren, 15 Prozent planen, mehr Bargeld zu „horten“, 14 Prozent sparen in Form privater Lebensversicherungen, 13 Prozent in Form privater Pensionsvorsorgen und 11 Prozent anhand von Aktien und Fonds.

Zudem hat der Anstieg der Verbraucherpreise dazu geführt, dass 15 Prozent der Österreicher mit höheren Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke im nächsten Jahr rechnen.

Auch in die Aus- und Weiterbildung wollen die Österreicher im nächsten Jahr wieder mehr investieren, und dabei vor allem diejenigen unter 30 Jahren.

Junge haben wieder mehr Geld

Insgesamt haben 22 Prozent der Österreicher 2013 wieder mehr Geld zur Verfügung. Dabei können sich vor allem junge Menschen bis 30 deutlich mehr leisten als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zur Vorjahreserhebung ist das verfügbare Einkommen in fast allen Bundesländern gestiegen. Zwar sagen noch mehr Menschen, nämlich 28 Prozent, jetzt weniger Geld zu haben, aber davon lassen sich die Auftraggeber der Studie nicht beirren. Die Entwicklung sei eine positive, wird auf Nachfrage betont. Entscheidend sei nämlich der Vergleich mit dem Vorjahr.

Weniger Geld ausgegeben werden soll in Vorarlberg indes für die Bereiche Mode/Bekleidung, Auto/Mobilität, TV/Telefon/Internet, Alkohol und Tabakwaren.