Die VN geben Einblicke in die Wirtschaft von Norditalien

Markt / 28.12.2012 • 19:17 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das Fiat-Werk in Turin zählt zu den größten Betrieben Norditaliens. Foto: DAPD
Das Fiat-Werk in Turin zählt zu den größten Betrieben Norditaliens. Foto: DAPD

VN-Wirtschaftsreise 2013 führt vom 5. bis 12. Mai von Venedig über Turin bis Mailand.

Schwarzach. (VN-ee) Die Vorarlberger Nachrichten setzen die Tradition ihrer jährlichen Wirtschaftsreisen auch 2013 fort. Das Ziel der nächsten dieser Reisen ist vom 5. bis 12. Mai des kommenden Jahres der dynamische Wirtschaftsraum Norditalien. Auf dem Programm stehen u. a. Aufenthalte in Venedig, Bologna, Parma, Turin und in der Wirtschaftsmetropole Mailand.

Dabei werden Autofa­briken, Betriebe der Nahrungsmittel- und Baustoffindustrie, die Universität in Bologna, Großbanken usw. besucht. Auch ein Treffen mit den Mitarbeitern der österreichischen Außenwirtschaftsstelle in Mailand, die für ganz Italien federführend ist, ist ein Fixpunkt.

Dazu kommen Stadtrundfahrten, kulturelle Highlights und auch kulinarische Höhepunkte.

Die Reise wird wieder mit dem Dornbirner Reisebüro Herburger durchgeführt und ist diesmal wegen der relativ geringen Entfernungen als reine Busreise konzipiert. Geschäftsführer Klaus Herburger wird uns wieder persönlich begleiten.

Wie der österreichische Wirtschaftsdelegierte in Mailand, Michael Berger, gegenüber den VN ausführt, bleibt Italien trotz der schrumpfenden Wirtschaft und der Schuldenkrise mit einem Handelsvolumen von knapp 8,6 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2012 unangefochten Österreichs zweitwichtigster Handelspartner nach Deutschland. Dies gilt sowohl export- als auch importseitig.

Export-Zielregion

Die Intensität der Handelsbeziehungen ist aber mit den Regionen Norditaliens besonders hoch. Rund 80 Prozent der österreichischen Exporte gehen in die Regionen Lombardei, Venetien, Trentino-Südtirol, Emilia Romagna und Friaul-Julisch Venetien. Auch der Großteil der etwa 220 Tochterunternehmen österreichischer Firmen in Italien befindet sich in Norditalien.

Dank des guten Qualitätsimages und der stark differenzierten Warenpalette, die österreichische und Vorarlberger Firmen anbieten können, bestehen auf dem italienischen Markt laut Berger nach wie vor sehr gute Chancen für die heimischen Unternehmen. Dabei liefert Österreich heute höherwertige Fertigwaren als früher. Der Sektor „Erneuerbare Energien“ ist in Italien weiter im Wachstum begriffen. Gute Chancen bestehen darüber hinaus im Maschinen- und Anlagenbau.

Weitere Möglichkeiten bieten sich – so Berger – durch den starken Aufholbedarf in den meisten Infrastrukturbereichen. Entsprechende Investitionen in Bau- und Infrastrukturprojekte sind auch mit der Weltausstellung Expo 2015 in Mailand geplant. Der für Italien sehr wichtige Tourismussektor wird seine Infrastruktur ebenfalls erneuern müssen, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Im Rahmen der von der Regierung Monti eingeleiteten Entbürokratisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung gibt es auch interessante Möglichkeiten für österreichische ICT-Unternehmen im Bereich E-Government.

Michael Berger, Wirtschaftsdelegierter in Mailand. Foto: WKÖ
Michael Berger, Wirtschaftsdelegierter in Mailand. Foto: WKÖ

Fakten zur Reise

VN-Wirtschaftsreise Norditalien

» Kalkulierter Preis inklusive Halbpension: 1490 Euro; Einzelzimmerzuschlag: 350 Euro

» Der Preis beinhaltet auch die Stadtrundfahrten in Venedig, Parma, Turin und Mailand mit deutschsprachiger Reiseleitung sowie die verschiedenen Werksbesichtigungen.

» Organisation und Begleitung : VN-Wirtschaftsredakteur Ernest F. Enzelsberger. Telefon 05572 501-219, E-Mail: ernest.enzelsberger@vn.vol.at

» Anmeldungen: Ab sofort im Reisebüro Herburger in Dornbirn, Klaus Herburger, Telefon 05572 22 415-16, E-Mail: klaus.herburger@herburger-reisen.at