Regionales BIP gesteigert

Markt / 10.01.2013 • 22:13 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mit Ausnahme von Oberösterreich konnten sich alle Bundesländer von der Krise erholen.

SChwarzach. Wegen Rückgängen im Bauwesen und in der Metallindustrie blieb das Wirtschaftsniveau des Industriebundeslandes im Jahr 2010 unter dem Niveau von 2008, zeigen die regionalen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Statistik Austria. Beim Bruttoregionalprodukt (BRP) je Einwohner lag Wien mit 44.300 Euro unverändert auf Platz eins. Es folgten Salzburg (39.300 Euro), Vorarlberg (36.200 Euro) und Tirol (35.400 Euro). Das geringste BRP wies mit 23.200 Euro das Burgenland auf.

Die niederösterreichischen Privathaushalte hatten 2010 pro Kopf ein Einkommen von 21.200 Euro. Auf Platz zwei lagen Wien und Salzburg mit je 20.700 Euro. Schlusslichter waren, wie bereits in den vorangegangenen Jahren, Steiermark und Kärnten mit jeweils 19.700 Euro. Die Differenz zwischen dem niedrigsten und dem höchsten verfügbaren Einkommen war mit 1500 Euro noch nie so gering, so die Statistik Austria.